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Dramatischer Rückgang

Vest. Die Wirtschaft im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region muss sich auf einen starken Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung einstellen. Bis 2040 geht die Zahl der 16-bis 65-Jährigen im Regierungsbezirk Münster um fast 270.000 (-15.9 Prozent) zurück. Das hat die Industrie-und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen ausgerechnet.

„Die demografische Belastungsprobe kommt – und zwar gewaltig“, folgert der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen, Prof. Dr. Bodo Risch. Das Bild habe sich gegenüber der vorherigen Vorausberechnung nicht wesentlich verändert. Auch die aktuelle Zuwanderung werde die Verfügbarkeit von Fachkräften nicht merklich erhöhen.

In der Emscher-Lippe-Region schrumpft die Gruppe der 16-bis 65-Jährigen spürbar: Im Kreis Recklinghausen um 21,5 Prozent, in der Stadt Bottrop 21,4 Prozent und in Gelsenkirchen um 11,3 Prozent.

Die demografische Entwicklung stelle die Wirtschaft vor große Herausforderungen, so Risch weiter.

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