
Herten. „Alleinsein und weniger soziale Kontakte sind Erfahrungen, die auch viele Hertener im Alter machen“, weiß Christine Röder vom Caritasverband in Herten zu berichten. Unter dem Titel „… am liebsten zu Hause“ bietet dieser eine ambulante Wohnbegleitung für ältere Menschen an. Ziel ist es, dem Alleinsein vorzubeugen und mit Gruppen- und Einzelangeboten regelmäßige Kontakte für die Teilnehmer zu schaffen. Das Caritasangebot leistet aber auch konkrete Hilfen bei einem Krankenhausaufenthalt oder der Vermittlung von weiteren pflegerischen Angeboten. Sieben ehrenamtliche Mitarbeiterinnen unterstützen die Arbeit. Durch ihren Einsatz wird die Begleitung der älteren Menschen durch zusätzliche Besuche und Ausflüge erweitert. „Die Leute merken, dass wir uns Zeit nehmen und freuen sich, dass jemand nur für sie da ist“, berichtet Clara Slaby. Sie ist bereits seit 2004 bei der ambulanten Wohnbegleitung dabei. Bei ihren Besuchen gehen die Frauen auf die älteren Menschen ein, schauen gemeinsam Fotos, diskutieren über das Tagesgeschehen oder machen einen Spaziergang. So werden pflegende Angehörige entlastet, die Teilnehmer lernen Neues kennen und knüpfen bei gemeinsamen Ausflügen und Veranstaltungen wieder Kontakte.
Zur fachlichen Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiter organisierte der Caritasverband jetzt eine Fortbildung. „Für uns war wichtig, dass die Mitarbeiter mehr Sicherheit bekommen, sich über ihre Erfahrungen austauschen konnten und wichtige Informationen für ihre Begleitungen bekommen“, berichtet Röder. In vier Doppelstunden erhielten die Teilnehmerinnen Informationen zu Pflegestufen, Gesprächstechniken, Aufgaben des Besuchsdienstes und lernten die sozialpflegerischen Dienste der Hertener Caritas kennen.
Informationen und Anmeldung zur ambulanten Wohnbegleitung: Caritasverband Herten
Christine Röder, Tel.: 02366/3040.

