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Vogelhändler in Castrop

Vest (sl). Das Operetten-Tournee-Theater Hannover gastiert wieder in Castrop-Rauxel. In ihrem musikalischem Gepäck bringt das Theater in diesem Jahr eine Operette von Carl Zeller mit. „Der Vogelhändler“ steht so am 20. Februar (20 Uhr) auf dem Spielplan der Castrop-Rauxeler Stadthalle.

Der Komponist Carl Zeller, von Haus aus Jurist, war hauptberuflich Kunstreferent im österreichischen Unterrichtsministerium. Mit seinem „Vogelhändler“ hat er eine unverwüstliche Erfolgsoperette geschaffen, die bis heute trotz werktreuer Inszenierung keineswegs verstaubt ist.

Nicht der geschmeidige Strauß-Walzer, sondern das gefühlvolle Wiener Lied, das Zeller oft volksliedartig trifft, kennzeichnet dieses hörens-und liebenswerte Werk aus der goldenen Ära der Operette. Titel wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol, weiß man, was das bedeuten soll…“ oder „Grüß Euch Gott, alle miteinander“ genießen bis heute ungebrochene Popularität.

Und hierum geht es: Die Geschichte des Vogelhändlers Adam aus Tirol und seiner Braut, der „Christel von der Post“ spielt in der Pfalz Anfang des 18. Jahrhunderts. Das Paar wird in eine Verwechslungskomödie verwickelt, die daraus entsteht, dass der Kurfürst sich zur Wildschweinjagd angesagt hat, aber alle Wildschweine bereits von Dorfbewohnern erlegt wurden. Der findige Wildmeister, Baron Weps und sein Neffe Stanislaus versuchen aus dieser Notlage Kapital zu schlagen. Die Kurfürstin wiederum will ihren Mann kontrollieren und reist inkognito an, nicht wissend, dass ihr Gatte die Jagd inzwischen abgesagt hat. Stanislaus schlüpft kurzerhand in die Rolle des Kurfürsten -und die Verwirrung nimmt ihren Lauf.

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