Werbe hier
Veröffentlicht in

Wie ich wurde was ich bin

Dorsten (eib). Vor 40 Jahren hatte man schon viel von ihm gelesen: Damals schrieb er neben Schule und Studium noch für die Dorstener Zeitungen über Sport. Jetzt liest man wieder viel von ihm: Jürgen Salamon macht mit weltweiten Rekord-Investitionen von sich reden – und mit dem Kauf von Dorstener Autohäusern.

Seine Lebensgeschichte stand in dieser Woche in einem seiner Häuser (Mercedes Köpper) beim Dorstener Wirtschaftsgespräch im Mittelpunkt.

Selbstbewusst plauderte er vor rund 200 Gästen aus seinem erfolgreichen Unternehmerleben, gab Einblicke in seine kaum noch überschaubare Firmenstruktur und ließ seine Zuhörer teilhaben an seinen „Hintergedanken“, den Risiken und seinem Leitspruch: „Wir müssen tun, was die Kunden wollen.“

In der Schule habe er gelitten, das Schreiben für die Dorstener Zeitungen habe ihn geprägt und gleich zu Beginn seines Berufslebens habe er alles auf eine Karte gesetzt, als er bei einer Steuerprüfung einer Firma das Testat verweigert habe. Die Folgen: Er wurde dort als „Helfer“ eingestellt, zum Geschäftsführer gemacht und kaufte dem Inhaber letztlich seine Beteiligung ab. Heute gehört ihm die Dr.-Peters-Gruppe, eine Ansammlung von 138 Fonds, 70.000 Investoren und 6,12 Milliarden Euro Investitionen. Sich und seiner Familie gönne er nur so viel Geld wie er zum Leben brauche.

Und warum kaufte er die Dorstener Autohäuser? Eine gute Gelegenheit, erklärte er. Audi in Holsterhausen mache schon einen gewaltigen Aufschwung. Leider habe der Umbau mehr Zeit benötigt, so dass die Dorstener Wirtschaftsgespräche dort noch nicht stattfinden konnten.

Bürgermeister Lambert Lütkenhorst konnte mit Salamon einen erfolgreichen Dorstener vorstellen. Aber auch an anderen Stellen sei die Stadt durchaus erfolgreich. Zahlreiche Projekte seien auf einem guten Weg. Die Stadt könne sich darüber freuen, dass alle Beteiligten (trotz des anstehenden Wahlkampfes) in eine Richtung mitzögen.

Dass man nach einer Krisensituation zurück auf den Erfolgsweg kommen kann, dafür stand Hähnchen-Finke, der -zufrieden strahlend – Curry-Wurst und kleine Schnitzel als kulinarische Spezialitäten des gelungenen Abends anbot.

Werbe hier