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Müllgebühren sinken drastisch

Schermbeck (eib). Im Frühjahr gingen die Papierpreise steil nach oben, jetzt gehen sie wieder deutlich runter. Doch dazwischen hat die Gemeindeverwaltung neue Verträge abgeschlossen. Und die wirken sich überaus günstig für die Schermbecker aus: Die Abfallgebühren sinken um rund 22 Prozent.

Hauptursache ist die Neuausschreibung der Unternehmerkosten für Gefäßstellung, Sammlung und Transport sowohl für den Restmüll wie auch für Papier, Pappe und Kartons. „Hier ergaben sich sowohl beim Restmüll wie auch bei Papier/Pappe/Karton deutliche Einsparungen“, schreibt die Verwaltung nicht ohne Stolz.

Dazu kommen 165.000 Euro, die der Kreis Wesel aus dem Drittmengengeschäft (Nachkalkulation der Abfallgebühren des Jahres 2007) erzielt hat. Ein Drittel davon wird für die Gebührensenkung des Jahres 2009 einkalkuliert, der Rest dient dem Ausgleich des laufenden Jahres (eine Folge der Umstellung auf das Neue Kommunale Finanzmanagement) sowie der Gebührenstabilisierung im Jahr 2010.

Allerdings gibt es für das nächste Jahr auch schlechte Nachrichten. So erhöhen sie die Entsorgungskosten an den Kreis Wesel, weil mehr Restmüll (105 to) und mehr Sperrmüll (50 to) kalkuliert werden, auch bei der Vermarktung des Altpapiers werden weniger Erlöse erwartet. Die Folge: Der Kreisanteil an den Gesamtkosten der Müllabfuhr hat sich von 62 Prozent auf 78,2 Prozent erhöht.

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