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„Ich bin mehr als schockiert“

Datteln (mc). Das Aus für die Ruhr-Zink ist beschlossene Sache. Die GEA-Group hat noch bis vergangene Woche mit einem vom Wirtschaftsministerium akquirierten Interessenten verhandelt, die Gespräche aber für gescheitert erklärt. Nach Weihnachten stehen rund 250 Mitarbeiter vor einer mehr als ungewissen Zukunft. „Ich bin mehr als schockiert“, äußert sich Bürgermeister Wolfgang Werner entsetzt über den Ausgang. Er kritisiert die Informationspolitik des Mutterkonzerns. „Hätte man uns früh genug ins Boot geholt, hätten wir eine Chance gehabt, einen positiven Weg zu beschreiten.“ Es sei nicht nachzuvollziehen, warum Gespräche beispielsweise über Strompreise nicht eher geführt worden seien.

„Es sind etwa 1.000 Menschen von dieser Entscheidung betroffen und hier gehen Arbeitsplätze verloren, die diese Region dringend braucht.“ Da helfe es auch nicht, dass die Stellen sozialverträglich abgebaut würden – weg sei weg.

„Wir brauchen jetzt eine realistische Planung für die Zukunft des Geländes – auch das hätte parallel laufen müssen“, kritisiert das Stadtoberhaupt weiter. Erste Gespräche über eine vernünftige Nachnutzung mit der Bezirksregierung laufen bereits.

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