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Müllabfuhr wird zum Vergnügen

Marl (eib). Politik und Verwaltung legten schon mal persönlich Hand an, in Kürze soll es mit großem Gerät richtig los gehen: Der Bau des Zentralen Betriebshofes hat begonnen, die elf Millionen teure Anlage (einschließlich Einrichtung) wird im Dezember 2009 fertig sein.

Müll und Abwasser, Straßenreinigung und Grünpflege werden dann endlich in Marl von einem Standort organisiert. Bislang sind es drei (Brassert-, Riege-und Sickingmühler Straße), die dann auf 36.000 qm an der Zechenstraße zusammen kommen: Autowerkstatt und Waschstraße, Remise und Multifunktionshalle und ein Arbeitsbereich unter einem sportplatz-großen Dach.

Neu und supermodern ist der Wertstoffhof in Tropfenform, in dem die Bürger vorfahren und problemlos ihren „Müll“ in die unterschiedlichen Container werfen kann. Selbstverständlich alles durch-und überdacht.

Funktional-modern ist auch das Verwaltungsgebäude, das gegenüber der ursprünglichen Planung um eine auf drei Geschosse aufgestockt wurde. Denn auch die Mitarbeiter des Immobilienbetriebes (der als Eigenbetrieb Ende 2009 aufgelöst wird) finden hier später ihren Arbeitsplatz.

Der Einsatz regenerativer Energien, ausführliches Thema im ZBH-Ausschuss, schlägt sich nun in einer 14.000 Euro teuren thermischen Solaranlage nieder, geheizt wird mit Fernwärme. Später könnte man die Südwände der Gebäude mit Solarzellen bestücken – wenn man will.

Vier Stunden nach dem Spatenstich hat der Ausschuss die Bauarbeiten vergeben, ein Bauschild soll in Kürze aufgestellt werden. Das Alt-Gelände an der Riegestraße ist schon verkauft, dorthin kommt eine Senioren-Wohnanlage.

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