Herten (fk). Fast alle frisch gewordenen Mütter kennen ihn: den sogenannten Baby-Blues, in Fachkreisen als „PostpartalesStimmungstief“ bezeichnet. Bis zu 80 Prozent aller jungen Mütter erleben die ersten zwei Wochen nach der Entbindung mit emotionalen Problemen. Die Symptome verschwinden aber in der Regel nach wenigen Tagen. In 15 Prozent der Fälle kann es jedoch zu schweren Depressionen und Psychosen kommen. Diese „Wochenbettdepressionen“ sollten auf jeden Fall behandelt werden. Im Rahmen einer Fort-und Weiterbildungsreihe soll nun Zwischenbilanz gezogen werden. Dazu findet am Mittwoch, 10. Dezember, im Barocksaal des Schlosses Herten ein Fachvortrag mit dem Titel „Bindungsstörungen im Postpartum: Die ersten 100 Fälle der Mutter-Kind-Station Herten“ mit dem Referenten Dr. Luc Turmes statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter Tel. (02366) 802-202.

