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Eon-Lager: Gefährliche Stoffe – alles unter Grenzwerten

Marl (eib). Die schlechten Erfahrungen mit dem Rethmann-Großbrand waren der Auslöser für die Besorgnis der Grünen, im geplanten Eon-Großlager an der Zechenstraße würden unberechenbar gefährliche Stoffe gelagert. Mittlerweile sind die Politiker (außer den Grünen) aber davon überzeugt, dass die Sache ungefährlich ist.

Im Wirtschaftsförderungsausschuss erklärten Eon-Vertreter, welche Stoffe von Azetylen über brennbare Gase bis zu explosionsgefährdenden Stoffen in dem Zentral-Lager zu finden seien. Alle sind deutlich kleineren Mengen als sie die Bundesimmissionsschutzverordnung als Grenzwerte vorsieht. Sie machten insgesamt nicht mehr als 0,2 Prozent der insgesamt gelagerten Materialien aus. Und die reichen von Riesen-Kabeltrommeln bis zu Toilettenpapier, insgesamt bis zu 70.000 verschiedene Ersatz-, Reserve-und Verschleißteile für Kraftwerke in Westeuropa. Untergebracht in riesigen Hallen auf rund 17.000 qm.

Auslöser für Irritationen in der Marler Politik waren nicht nur verschiedene Seiten, die in der Sitzungsunterlage der Stadtverwaltung fehlten, sondern Bezeichnungen aus einer Stellungnahme des Landschaftsbeirates. Dort war von Ammoniak, Natriumhypochlorid und Bioziden die Rede. Vor dem Ausschuss stellte sich heraus, dass hier „Betriebsmittel“ von Kraftwerken aufgezählt waren. Diese gehören aber nicht zu den Mitteln, die in Marl auf Lager liegen.

Danach war der Ausschuss beruhigt und das Thema abgehakt.

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