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Ruhr-Kultur-Garten wird gepflanzt

Dorsten. Apfelbäume für die Metropole Ruhr: 53 alte Apfelsorten – einige bereits nahezu verschwunden – sollen auf einer zwei Hektar großen Streuobstwiese in Dorsten die Städte und Gemeinden des Ruhrgebiets repräsentieren. Die Bäume werden innerhalb des Umrisses der Region gepflanzt, die Wege bilden die Flussläufe nach.

Baumpaten aus allen Städten und Gemeinden haben heute Morgen zum Spaten gegriffen und die jungen Bäume gesetzt, darunter auch RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink. Initiiert wurde das Projekt als „Machbarkeitsstudie“ für das Kulturhauptstadt-Jahr 2010 von den Kunstvereinen Gelsenkirchen und Hattingen, Virtuell-Visuell Dorsten sowie der Bochumer galerie januar und dem Förderverein Zeche „Unser Fritz 2/3“ aus Herne. Für die RUHR.2010 GmbH wird Programmkoordinator Jürgen Fischer eine Baum-Patenschaft übernehmen.

Nach der Pflanzaktion soll die Streuobstwiese mit Ausstellungen, Lesungen und Musik belebt werden. So soll ein Ruhr-Kultur-Garten entstehen. Der Garten ist Teil des RUHR.2010-Projekts „Der Gahlensche Kohlenweg – Kunststraße wird Straße der Kunst“, mit dem die beteiligten Vereine eine Kunstachse entlang des historischen Transportweges von Hattingen über Bochum, Herne, Gelsenkirchen nach Dorsten schaffen wollen.

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