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Ruhrzink wird verkauft

Datteln (mc). Nicht nur Privathaushaushalte stöhnen angesichts steigender Energiepreise – auch auf dem Wirtschaftsmarkt bleibt diese Entwicklung nicht ohne Folgen: Betroffen ist nun die Firma Ruhrzink in Datteln. Immer mal wieder ist die Zinkhütte ins Licht der Öffentlichkeit geraten, weil wirtschaftliche Schwierigkeiten drohten. Der Mutterkonzern – die GEAgroup – hat nun die Veräußerung beschlossen. „Wir hoffen, dass wir zum Jahresende zu einem guten Abschluss kommen“, erklärt Pressesprecher Marc Pönitz.

„Es ist aber nicht so, dass wir auf jeden Fall bis zum Jahresende zu einer Lösung kommen muss“, widerspricht er Gerüchten, dass bis zum 31. Dezember das „Aus“ für die Ruhrzink beschlossene Sache ist. Auch kann er auf mehr als einen Interessenten verweisen. Die Firma „Boliden“ mit Zinkhütten in Norwegen, Island und Finnland ist nur ein Unternehmen, das Interesse an dem Dattelner Unternehmen gezeigt hat.

Betroffen von dieser Maßnahme sind etwa 235 Arbeitnehmer und ihre Familien. Sie erhielten am Montag auf einer Betriebsversammlung die Nachricht. „Seither gibt es eine gewisse Anspannung und Unruhe, weil wir nicht wissen, wem wir gehören werden“, heißt es aus Kreisen der Ruhrzink. „Dennoch sind wir hoffnungsfroh, dass die Entscheidungen in Bälde über die Bühne gehen wird und hier wieder Ruhe einkehrt.

Marc Pönitz ist indes sicher, dass für alle Beteiligten eine vernünftige Lösung gefunden wird, die „nicht unter Zeitdruck getroffen wird.“

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