Vest. „Der Unsinn ist endlich begraben“, kommentiert FDP-Kreistagsmitglied Marc Liebehenz den Beschluss des Kreistags, die Steuersätze der Jagdsteuer nicht zu verändern. Bekanntlich hatten Bündnis 90/Die Grünen im März die Erhöhung der Jagdsteuer im Kreistag beantragt, um „angeblich mehr Mittel zum Tierschutz bereitstellen zu können“. SPD und CDU hatten sich „zunächst überrumpeln lassen und Zustimmung signalisiert, dies jedoch nach erheblichem Protest von Seiten der Jägerverbände und der Liberalen im Kreistag revidiert“, resümiert FDP-Kreistagsmitglied Gerd Liebehenz und erinnert daran, dass die FDP von Anfang an auf der Seite der Jäger war, denn „die Erhöhung der Jagdsteuer wäre mit einem kompletten und nachvollziehbaren Rückzug der Jägerschaft aus rein freiwillig übernommenen Aufgaben einher gegangen, darunter die Tierkadaverbeseitigung nach Verkehrsunfällen“.
Hätte die Jägerschaft ihr freiwilliges und ehrenamltiches Engagement eingestellt, wären auf den Kreis und somit auch auf die Städte weitaus höhere Kosten zugekommen, als durch die beantragte Jagdsteuererhöhung an Einnahmen erzielt werden könnte, so die FDP. „Wir freuen uns, dass letztlich auch CDU und SPD das populistische und sachlich recht ahnungslose Vorgehen der Grünen abgelehnt haben und begrüßen weiterhin das Engagement der Jäger für Hege und Pflege der Natur und ihrer Grundlagen.“

