Dorsten. Der SPD-Stadtverband und der Ortsverein Wulfen laden zu einem energiepolitischen Forum in das Gemeinschaftshaus ein. Die Veranstaltung findet am 2. September um 19 statt. Im Rahmen der Podiumsdiskussion sollen die Auswirkungen der Energieeinsparverordnung auf Barkenberg und alternative Wärmeversorgungssysteme diskutiert werden. Zu letzterem Thema wird ein Experte des Bremer Energieinstituts vortragen.
Darüberhinaus wird eine Vertreterin der RWE, als heimischer Energieversorger, an der Diskussion teilnehmen.Auch die LEG als größter Vermieter in Wulfen wurde gefragt, ob ein Vertreter teilnimmt, berichtet Michael Wronker, Leiter der AG Energie im Stadtverband der Genossen.
Die Novelle der Energieeinsparverordnung sieht vor, dass Nachtstromheizungen bei Wohngebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten bis 2019 gegen andere Heizsysteme auszutauschen sind. Viele Barkenberger Mieter befürchten nun, dass die Umstellung zu höheren Mieten führt. Eine Hintertür lässt der Verordnungsentwurf aber offen für Wohngebiete, in denen die Eigentümer verpflichtet wurden, mit Strom zu heizen. Inwieweit dies auch auf Barkenberg zutrifft, soll im Rahmen der Podiumsdiskussion erörtert werden.
Darüber hinaus sollen Ansätze zu alternativen, aber auch bezahlbaren Wärmeversorgungssystemenfür Barkenberg diskutiert werden. Im Zusammenhang mit der Neubebauung der frei werdenden Flächen des Stadtumbaus bietee sich die große Chance, zukunftweisende Techniken einzusetzen, an die auch die Altbebauung später angeschlossen werden könnte, so die SPD. „Das Energieforum soll helfen, »Licht« in dieses Problemfeld zu bringen.“

