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Das Doppel-Kolleg ist gut an den Start gegangen

FOTO: Cornelius

Recklinghausen (mc). Jetzt soll es gut sein mit Negativ-Schlagzeilen, die das Doppel-Berufskolleg in den letzten Jahren mehr als genug gemacht hat. Jetzt will Schulleiter des Herwig-Blankertz-Berufskollegs, Dr. Hans-Werner Köhler, zum Alltag übergehen und unterrichten. Dennoch führte der Direktor die Mitglieder des Seniorenbeirats nicht ohne Stolz durch „sein“ Haus. 70 interessierte, zum Teil ehemalige Bergleute auf Blumenthal, folgten ihm durch das Gebäude. Wo früher einmal die Kaue oder der Fahrradparkplatz waren, stehen nun zwei imposante Gebäude aus Glas und Stahlbeton, ein riesiger Campus bietet Platz für 4 500 Schüler und eine Fünffach-Turnhalle ziert das Gelände. Die Turnhalle ist der besondere Stolz der Kollegs, sie ist ohne weiteres für Erstliga-Spiele einrichtbar und trägt seit kurzem den klangvollen Namen „Vestische Arena Alfons Schütt“.

Alle Räumlichkeiten in den Schulen sind vollklimatisiert. „Drei Mal in der Stunde wird die Luft komplett ausgetauscht“, erklärt Köhler.

Auch der Raumklang war wichtiger Bestandteil der Planungen. Kaum oder kein Nachhall ist in den Räumen hörbar, was wichtig ist für guten Unterricht. Auch die am Gebäude vorbeilaufende Bahntrasse tut der guten Akustik keinen Abbruch.

Leitungen und Technik für höchste Ansprüche ist in den Wänden untergebracht.

Die Mensa bietet den Schülern die Möglichkeit, gesunde Speisen vor Ort einzunehmen.

Fast 100 Millionen Euro hat der Bau verschlungen, die Betriebskosten von jährlich 9,3 Millionen Euro schlagen ebenfalls kreisweit ins Finanzloch.

Aber, wie gesagt: Es soll Schluss sein mit negativen Schlagzeilen.

Nach den Sommerferien ziehen die Schüler des Max-Born-Kollegs in die neuen Räumlichkeiten.

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