Recklinghausen. Zur Wärmeversorgung des Elisabeth-Krankenhauses und sämtlicher Nebengebäude wurde eine neue Heizungsanlage und Warmwasserbereitung notwendig, nachdem die bisherigen aufgrund ihres Alters nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden konnten. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten wurden dieser Tage abgeschlossen.
Die Maßnahme wurde auch aufgrund der stetig wachsenden Ansprüche des Krankenhauses und des stark erweiterten medizinischen Angebotes notwendig. Mit der neuen Anlage wird das Elisabeth-Krankenhaus ein Großteil seiner bisherigen Energiekosten einsparen, was die Krankenhausführung in Zeiten steigender Energiekosten sehr begrüßt.
In enger Kooperation mit der E.on Fernwärme GmbH, die das Elisabeth-Krankenhaus bereits seit 1981 in Energiefragen berät und mit umweltfreundlicher Fernwärme beliefert, wurde die Hausstation mit einer Leistung von rd. 1,4 Megawatt durch eine neue Fernwärmeanlage ersetzt und ein neues Speicherladesystem zur Besicherung der Warmwasserversorgung installiert.
Krankenhaus und Unternehmen verbindet eine fast 30-jährige energie-und wärmetechnische Zusammenarbeit. In enger Kooperation zwischen Hans-Jürgen Kleine-Bley, dem technischen Leiter des Krankenhauses, und E.on sei ein Projekt gelungen, das „als zukunftsweisend hinsichtlich Effizienz und Energieersparnis gilt“. Insgesamt wurden alle zehn Fernwärmeanlagen, die das Krankenhaus und seine Nebengebäude versorgen, auf den technisch neuesten Stand umgerüstet und bedarfsorientiert saniert. Dazu gehören das Haus Klare – Kurzzeit-und Tagespflege an der Röntgenstraße, das Service Wohnen an der Bochumer-/Weißenburgstraße und die Gebäude des Hospizes „Zum heiligen Franziskus“ an Kaiserwall und Theodor-Körner-Straße.

