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Historische Stunde für die Genossen

Herten. Aus drei mach eins – das war die Aufgabe der früheren SPD-Ortsvereine Langenbochum, Paschenberg und Scherlebeck im Siebenbürgerhaus. Dort trafen sich die Mitglieder zur Gründung des neuen gemeinsamen Ortsvereins Nord. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel sprach als Gastredner von einer „historischen Stunde“. Hertens SPD-ChefKarsten Löcker charakterisierte den Zusammenschluss nicht allein als organisatorische Maßname, vielmehr verspricht er sich davon eine vergrößerte politische Schlagkraft.

Der Scherlebecker Karl-Heinz Forst wusste dem Neukonstrukt ebenfalls Positives abzugewinnen. Er sagte: „An den Ortsteilsgrenzen haben wir ausreichend gemeinsame Aufgaben zu bewältigen. Das wird in der neuen Gemeinschaft künftig noch besser klappen.“ Marion Trockel vom Paschenberg verspricht sich durch die Bündelung der Kräfte verbesserte Ergebnisse für ihre Partei bei der Kommunalwahl 2009.

Der Vorstandskörper ist vergleichweise groß ausgefallen. Nach Worten von Peter Heinrichs „wollen wir möglichst jeden Genossen mitnehmen, der arbeiten will“. In späteren Jahren werde sich die Zahl von alleine „eindampfen“. In seiner Antrittsrede hob der neue Vorsitzende den Sinn und Zwecks der neune Organisation hervor. „Die SPD hat sich immer mit der Zeit entwickelt und ist dadurch zukunfts-und mehrheitsfähig in Herten geblieben.“

Zu Stellvertretern des Vorsitzenden Peter Heinrichs wurden gewählt: Karl-Heinz Forst, Alexander Letzel, Ramiz Music, Ursula Schwerma, Katja Stromberg und Marion Trockel.

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