
RE. Bekannte Kabarettisten, weltberühmte Schauspieler und Sänger geben auch in dieser Spielzeit wieder ihr Stelldichein auf der Bühne des Ruhrfestspielhauses. Wortakrobatisch und musikalisch zeigen sich die prominenten Gäste, die im Rahmen der Reihe „Cabaret à la Carte“ erwartet werden:
Am 9. September präsentiert sich Tim Fischer in Bestform. Mit „Zarah ohne Kleid“ gelang ihm 1991 der große Durchbruch – 2008, im 20. Jahr seiner Karriere, lässt Tim Fischer die Leander noch einmal auf die Bühne, auch dieses Mal ohne Kleid. Am Piano begleitet von Rainer Bielfeldt singt er die großen Klassiker, hat aber auch Raritäten unter den Leander-Liedern ausgegraben. „Ich wollte diese Künstlerin nicht mit einer dieser Travestie-Nummern mit Blaufuchs, Glitzer und Perücke belegen. Es sollte ein posthumes Leander-Konzert werden, keine Lobhudelei, keine Diffamierung, aber natürlich wollte ich Zarah Leander auch mit ihren Fehltritten“, sagt Tim Fischer.
„Da capo“ heißt es für Ulrich Tukur & seine Rhythmus Boys am 23. Oktober aufgrund der großen Nachfrage. Zirkusdirektor Tukur und seine internationalen Artisten Günter Märtens, Kalle Mews und Ulrich Mayer sorgen zirzensische Sensationen: Furchtlose Fakire und atemlose Akrobaten lassen die Illusion zur Wirklichkeit und die Wirklichkeit zur Illusion werden. Musikalisch beinhaltet das Programm Titel deutscher „Schwungmusik“ der 40er Jahre, englischer Tanzmusik aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, amerikanischen Swing-Standards und aktuellen Eigenkompositionen.
Für Dieter Nuhrs aktuelles Programm „Nuhr die Wahrheit“ am 25. Oktober gibt es derweil nur noch wenige Restkarten. Nuhr ist der einzige Künstler, der sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett und den Deutschen Comedypreis (beste Live-Performance) bekommen hat.
Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller und Journalist Axel Hacke stellt am 4. März nächsten Jahres sein neues Buch vor. Hacke lebt heute als Schriftsteller und Journalist in München.
Nicht mehr viel sagen muss man wohl zu Jürgen Becker (Mitternachtsspitzen). Am 27. März nächsten Jahres lädt der Kölner Kabarettist zu einem höchst vergnüglichen Parforceritt durch die Glaubensgeschichte. Was da zum Vorschein kommt, glaubt kein Mensch. Oder wussten Sie, dass die Perser dachten, die Welt sei aus dem Körper des Lichtgottes Ormuzd herausgewachsen? Dass die Inder Gott für eine Schildkröte hielten und den Ursprung der Welt für einen Butterberg? Auch die Idee der Auferstehung ist keine Exklusivkreation des Christentums, sondern gehörte schon 3.000 Jahre vorher zum regelmäßigen Kulturprogramm der Gläubigen.
Eintrittskarten unter Tel. (0209) 1477999.

