RE (sl). Sparen ist angesagt angesichts der explodierenden Preise für Strom, Gas, Öl und Benzin. Schüler und Lehrer des Kuniberg Berufskollegs gehen mit gutem Beispiel voran. Mit dem Projekt „Trend-Tage“ wird in der kommenden Woche das Modell „Ökoprofit“ aus dem letzten Schuljahr fortgesetzt.
Mit den Aktionstagen bestätigt das Recklinghäuser Berufskolleg seine Vorreiterrolle im Umwelt-und Naturschutz. Zum Abschluss der „Trend Tage“ wird auf dem Kuniberg am Donnerstag, 4. September, ein „Ökonetzwerk“ der Berufskollegs im Vest aus der Taufe gehoben. Die Gründungsveranstaltung beginnt um 14 Uhr.
„Die ,Trend-Tage» haben das Ziel, Schüler sowie das Kollegium für die Themen Müll, Zukunftsenergien und ökologische Mobilität zu sensibilisieren und sie gleichzeitig zum Mitmachen zu motivieren“, erläutert Projektlehrerin Angelika Bakenfelder.
Zum Auftakt heißt es am kommenden Dienstag „Kuniberg trennt“. Viele Informationen über das Recycling sowie ein Film und ein Quiz von Schülern für Schüler sollen nicht nur die Neulinge am Kuniberg animieren, mit dem Müll sorgsam umzugehen.
Um „Energietrends“ geht es am Mittwoch. Die Ressourcen werden knapper, die Kosten für Energie immer höher, und der Energiehunger der Menschen wächst weiter. Schüler informieren über alternative Techniken, politische Rahmenbedingungen und Möglichkeiten, in der Schule Energie einzusparen.
Am Dienstag und am Mittwoch veranschaulicht die Firma Geoscopia außerdem anhand aktueller Satellitenaufnahmen die Auswirkungen der Klimaveränderungen an verschiedenen Orten der Erde. „Hierdurch wird den Schülern sehr deutlich, warum es sich lohnt, aktiv zu werden – ob nun beim Trennen von Müll, bei der Umstellung der Energieversorgung oder beim Mobilitätsverhalten“, kündigt Angelika Bakenfelder an.
Am Donnerstag richten dann die Automobilkaufleute am Kuniberg Berufskolleg den inzwischen schon etablierten Autohaus-Tag aus. Diesmal steht er unter dem Leitgedanken „ökologisch mobil“. Es werden besonders sparsame Pkw mit alternativen Antriebstechniken vorgestellt. Als ausgewiesener Kenner der Materie ist Peter Grett, Chefredakteur des neuen und nach eigener Ansicht „zeitgemäßen“ Automagazins „ecomobil“ zu Gast.

