FOTO: Mengedoht
Recklinghausen (sl). Seit 1973 gehört die um 1700 vom kurfürstlich-kölnische Statthalter und Richter Clamor Constantin Münch errichtete Engelsburg zu den schönsten Hotels des Ruhrgebiets. Im Januar 1995 wurde das Best Western-Parkhotel Engelsburg mit einer dreigeschossigen Suite im Stephansturm eröffnet. Susanna Goesmann ist ab dem 1. September die Chefin des Hotels. Sie folgt Peter Berkelmann, der fünf Jahre das Haus leitete (Wir berichteten).
Doch die Engelsburg ist schon seit Januar der Arbeitsplatz von Susanna Goesmann, die ihre familiären Wurzeln in Recklinghausen hat und seit ihrem 16. Lebensjahr im Hotelgewerbe tätig ist. Vieles ändern wird sie erst einmal nicht. Goesmann: „Sehr viel anders wird es nicht werden, denn Peter Berkelmann hat tolle Arbeit gemacht. Ich will vor allem unseren Ruf aufrecht erhalten.“
Doch ein paar Veränderungen stehen schon an: So soll im kommenden jahr die Terasse wieder eröffnet werden, die zu den idyllischsten des Ruhrgebiets gehört. Vor allem aber will Goesmann, die sich als Gastgeberin aus Passion bezeichnet, viel im Haus für ihre Gäste da sein.
Begeistert ist sie von ihren Kollegen: „Wir haben ein hochmotiviertes und professionelles Team und werden es künftig noch ergänzen.“ Ihr Ziel ist klar: „Die Engelsburg soll das schönste und netteste Haus in Recklinghausen bleiben – und soll auch für Recklinghäuser offen sein.“
Viele, so Goesmann, wüssten gar nicht wie sehr sich die Engelsburg in den vergangenen Jahren gewandelt hätte. „Hier wird immer gearbeitet. Im Moment kümmert sich ein Restaurator um die historischen Holzmöbel des Hauses.“
60 bis 70 Stunden an sieben Arbeitstagen hat ihre Woche. Für Goesmann kein Problem: „Meine Arbeit ist Hobby und Beruf gleichzeitig: Nicht ist für mich schöner als ein zufriedener Gast.“

