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Damit es nicht zum Himmel stinkt…

RE. Endlich Sommer! Doch die steigenden Temperaturen, wie in den nächsten Tagen auf über 30 Grad angekündigt, haben auch ihre Schattenseiten, denn bei Hitze entwickeln sich schnell unangenehme Gerüche in den Abfalltonnen, die nicht nur die lästig sind, sondern sogar gesundheitsgefährdend sein können.

Patentrezepte zur Vermeidung gibt es leider nicht, aber die Beherzigung und Einhaltung einiger „Sommertipps“ der Abfallberatung kann Abhilfe schaffen. Die Mülltonnen direkt nach der Leerung grob säubern und zum Austrocknen mit dem Boden nach oben stellen. Anschließend die Tonnen, wenn möglich, an einem schattigen Standplatz stehen und sehr wichtig ist es, den Deckel stets gut geschlossen zu halten.

Bevor die Tonnen wieder befüllt werden, sollte der Boden mit zerknüllten Zeitungspapier ausgelegt werden. Dadurch wird die Feuchtigkeit insbesondere von Bioabfällen aufgesaugt. Die Abfälle selbst, vor allem die aus der Küche, wickeln Sie in Zeitungspapier, das bindet Feuchtigkeit. Restmüll soll nicht lose, sondern in zugebundenen Abfallsäcken in die Restmüllbehälter eingefüllt werden. Das altbewährte Hausmittel Essig hilft hervorragend gegen Gerüche und hält Fliegen fern. Sprühen Sie den Deckel und den Tonnenrand einfach mit Essig ein.

Speziell für die Biotonne noch folgende Hinweise: Rasenschnitt lassen sie am besten antrocknen, bevor Sie ihn in die Tonne geben. So vermeiden Sie Gärprozesse und damit Gerüche. Schließlich kann speziell für Bioabfälle (gegen einmalige Gebühr) vom Hauseigentümer eine Spezialbiotonne bestellt werden, die durch ihren chemischen Zusatzstoff in den Wänden der Tonne die Geruchsbildung hemmt. Die mittlerweile allseits bekannte hellgraue Optibin-Bio-Tonne ist gerade in der Sommerzeit ein heißer Renner.

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