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Stieftochter erinnert sich an Missbrauch

Dorsten. Wegen eines sexuellen Übergriffs auf seine damals zwölfjährige Stieftochter im Jahr 1998 ist ein 43-jähriger Dorstener bereits vor vier Jahren verurteilt worden. Jetzt steht er vor dem Landgericht Essen, weil er auch im Jahr 1999 das Mädchen missbraucht haben soll.

Christian S. war 1993 bis 2000 mit A. S. verheiratet, der Mutter des 1986 geborenen Mädchens. Das Ehepaar lebte in einer Wohnung in Dorsten.

Die Eheleute trennten sich kurzzeitig, zogen dann aber im Jahr 1999 wieder zusammen. In den folgenden Monaten soll es zu mehreren sexuellen Übergriffen des Angeklagten auf die damals 12 bzw. 13 Jahre alte Stieftochter gekommen sein. So die jetzige Anklage.

Schon einmal war der Dorstener angeklagt worden, wegen eines sexuellen Übergriffs im Jahr 1998. Dafür zeigte ihn seine Stieftochter 2004 an. Im Februar 2006 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren (mit Bewährung) verurteilt. Entscheidend waren damals sein Geständnis und seine Bereitschaft, Schmerzensgeld zu zahlen.

Den Vorwurf, es habe auch im Jahr 1999 sexuelle Übergriffe gegeben, bestreitet der Angeklagte. Es sei lediglich zu dem einen Vorfall gekommen, zu dem er bereits verurteilt wurde. Sein Erklärung: Die weiteren Vorwürfe habe sich die Geschädigte ausgedacht, um ihn stärker zu bestrafen.

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