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Kaufleute wollen ihre Feste optimieren

Schermbeck. Tut die Gemeinde zu viel des Guten? In Schermbeck gibt es Bedenken, ob nicht zu viele Straßenfeste gefeiert werden.

Auf der Hauptversammlung der Werbegemeinschaft gab es Kritik: Die Resonanz auf Veranstaltungen sei teilweise zu gering gewesen, bei den Festen habe es auf der Mittelstraße Lücken gegeben. Der Weihnachtsmarkt habe darunter gelitten, dass gleichzeitig acht Märkte in der Region stattfanden.

Andererseits gab es auch schöne Erfolge: „Schermbeck genießen“, „Stil & Art“ oder das Weihnachtsdorf seien Erfolge gewesen, freute sich die Werbegemeinschaft, das Sommerstraßenfest habe aber auch Lücken gehabt.

Die Kaufleute wollen nun über Veränderungen nachdenken, eingefahrene Aktionen kritisch betrachten, Erfolgreiches ausbauen. So könnte man den Sommerfest-Samstag zum Vereins- und Familientag machen. Über den Markt über die ganze Mittelstraße will man nachdenken: Vielleicht ist eine Zusammenführung an einem Ort attraktiver.

Kritik gab es an der Verwaltung. Im Vergleich zur Nachbargemeinde Raesfeld sei es nicht gelungen, Strukturen aufzubauen, obwohl Schermbeck über einen Wirtschaftsförderer und einen Marketingverein verfüge.

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