
FOTO: Mengedoht
Dorsten. Knapp 3.000 Besucher werden erwartet, wenn der Verein „Sag Ja zu Dorsten“ an diesem Wochenende auf der Zeche Fürst Leopold zum dritten mal die Messe „Do It – Dorstener Immobilientage“ veranstaltet. „Das Programm der Ausstellung wurde in diesem Jahr um den Bereich Wohnen und Einrichten erweitert“, erklärt Andreas Schade vom Arbeitskreis Immobilien des Vereins. „Selbstverständlich sind wie im Vorjahr auch zahlreiche Immobilienmakler, Finanzieren und das Bauhandwerk vertreten, ebenso wie die Stadt Dorsten mit der Windor sowie die Polizei mit dem Thema Vorbeugung und Prävention.“
Durch die Erweiterung des Ausstellerkreises hat sich die „Do it 2008“ weiterentwickelt. Waren die Dorstener Immobilientage im ersten Jahr noch eine reine Immobilienausstellung, ist die „Do It 2008 eine Veranstaltung rund um Immobilien, Bauen und Wohnen. Der Kauf und Verkauf sowie die Miete und Vermietung von Häusern, Wohnungen und Grundstücken bleiben wesentliche Themen der Veranstaltung. „Dieser Bereich wird aber ergänzt und abgerundet durch die Bereiche Bauen und Bauhandwerk sowie Wohnen und Einrichten“, versichert Innenarchitektin Gudrun Schade vom Arbeitskreis.
Angesichts der steigenden Energiekosten wird ein Ausstellungsschwerpunkt auf dem Thema Wärmedämmung und Energiesparen sowie dem Einsatz von alternativen Energiequellen liegen. Hierzu stehen Energieberater sowie ausführende Unternehmen als Aussteller zur Verfügung.
Ein attraktives Rahmenprogramm wird die Veranstaltung ergänzen; so wird es im Rahmen der Ausstellung wie im Vorjahr eine Vortragsreihe zu verschieden Themen rund um Immobilien, Bauen und Einrichten geben. Ebenso wird wieder eine Kinderbetreuung mit einem attraktiven Programm durchgeführt, sodass auch Eltern das Ausstellungsprogramm nutzen können. Es wird einen Malwettbewerb geben sowie am Samstag eine Aktion, bei der die Kinder T-Shirts drucken können.
Auch der Verein für Bergbau-Industrie und Sozialgeschichte wird in diesem Jahr wieder einen wichtigen Teil des Rahmenprogramms bilden und viele interessante Informationen zum Erhalt der Dampfmaschinen und zur Geschichte des Bergbaus in Dorsten bereithalten.
Die Dorstener Künstlerin Regina Schumachers wird ihre neuen, großformatigen Werke zum Thema Bergbau in den Kauen präsentieren – die Veranstalter sind überzeugt, diese Bilder werden in den Kauen einen wirklich passenden Hintergrund finden.
Eine weitere künstlerische Bereicherung der Messe wird sicherlich auch ein Projekt der Kunstpädagogin Ursel Kipp, in Zusammenarbeit mit Schülern der Jahrgänge 9-13 sein. Ausgestellt werden die Ergebnisse eines Kunstprojektes mit den Themen „Tisa von der Schulenburg“ und „Die Dampfmaschinen der Zeche Fürst Leopold“. Der Verein „Sag Ja zu Dorsten“ freut sich besonders darüber, den jungen Künstlern im Rahmen der „Do It“ die Möglichkeit zur einer Ausstellung bieten zu können.
Selbstverständlich wird auch wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Hier ist erneut ein Messecafe sowie ein Cateringbereich mit warmen Speisen geplant; weiterhin wird es wegen der gewachsenen Fläche einen zusätzlichen Kaffeestand in der Kaue geben. „Wie im vorangegangenen Jahr wird das Catering durch die Stadtschänke Bücker und den Biobecker Thoman durchgeführt“, kündigt Susan Kahl von der eventagentur Kahl an, die ebenfalls zu den Organisatoren gehört.
Die Ausstellung wird wieder auf dem Gelände der Zeche Fürst Leopold an der Halterner Straße stattfinden. Als Ausstellungsflächen dienen sowohl die Lohnhalle als auch beide Kauen. Die Fläche der Messe ist im Vergleich zum Vorjahr etwa um die Hälfte gewachsen. Das sieht der Arbeitskreis des Vereins als Bestätigung für seine Arbeit.
Die Arbeit der Vereinsmitglieder bei der Organisation und Durchführung der Messe erfolgt ehrenamtlich durch Mitglieder des Vereins. „Sag JA zu Dorsten“ sieht in den Dorstener Immobilientagen einen Baustein in seinem Bemühen, positive Entwicklungen in Dorsten anzustoßen und zu fördern, und damit die Stadt noch attraktiver zu machen. Andreas Schade: „Im Zeichen der negativen demographischen Entwicklung ist es wichtig, das positive Bild der Stadt Dorsten zu stärken um damit auch jungen Familien einen Anreiz zu geben, in Dorsten zu bleiben oder nach Dorsten zu ziehen.“

