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Mit neue Methode gegen Schaufensterkrankheit

RE (om). Etwa 3,5 Millionen Deutsche leiden an arteriellen Verschlusskrankheiten. Eine der häufigsten Formen ist die als Schaufensterkrankheit bezeichnete Gefäßverengung in den Beinschlagadern. Im Recklinghausener Prosper-Hospital konnte Privat-Dozent Dr. Jakschik (Bild), Chefarzt der Chirurgie, erstmals ein neues und schonendes Operationsverfahren einsetzen: Es bedient sich einer sogenannten Endoprothese: Dabei wird das betroffene Blutgefäß erst mit einem Ballon erweitert, dann ein kleines Röhrchen aus einer Kunststoff-Drahtgitter-Kombination hineingelegt. Das sei wesentlich schonender als herkömmliche Operationsmethoden, beschreibt Jakschik den Vorteil der Behandlung und erklärt: „Es genügt ein drei Zentimeter kurzer Schnitt, über den die gesamte Operation durchgeführt werden kann“. Damit folgt der Chirurg dem Trend zu weniger belastenden Operationsmethoden. „Die Krankheit ist sehr heimtückisch, da die meisten Patienten erst etwas bemerken, wenn die Gefäße schon zu 70 Prozent verschlossen sind“, warnt Dr. Jakschik. Dann hilft in der Regel nur eine Operation, um die Amputation zu vermeiden. Neben dem Ausschälen der Blutgefäße werden vor allem Bypässe in das benachbarte Gewebe gelegt, sozusagen als Umgehung der verengten Gefäße – eine starke Belastung für die Patienten.

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