(dug) Der LKW-Fahrer, der gestern Morgen auf der A31 bei dem Unfall mit einem brennenden Laster seine Hilfe verweigert hatte, ist ermittelt. Die Polizei konnte nach Zeugenaussagen den LKW identifizieren. Jetzt droht dem Fahrer wegen unterlassener Hilfeleistung mit Todesfolge eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr Gefängnis.
Unser gestriger Bericht mit Fotos
Kurz nach dem Unfall hielten Zeugen einen Laster an, der zwei Feuerlöscher dabei hatte. Die Zeugen forderten den Fahrer auf, den Lastzug vorne zu löschen, um auch nach dem Unfallopfer zu sehen. Der Fahrer lehnte dieses Ansinnen ab mit der Begründung, er brauche seine Feuerlöscher vielleicht mal selber und fuhr anschließend davon, ohne geholfen zu haben.
Fest steht, dass das Unfallopfer durch den Brand ums Leben kam, nicht durch den Aufprall selbst. Das berichtet Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer aus Münster. Möglicherweise könnte der Verunglückte noch leben, wenn das Feuer rechtzeitig gelöscht worden wäre.

