Herten (mc). Einmal im Jahr soll nach dem Willen der UBP-Fraktion ein Bericht des Verfassungsschutzes über islamische Vereine und Verbände sowie über Parteien, deren verfassungsmäßiges Handeln kritisch gesehen wird, gegeben werden. Das beantragte jetzt für die UBP Ratsherr Borsu Alinaghi. Zur Begründung führt er an, dass das Innenministerium den Verein Islamischer Kulturzentren (VIKZ) als „integrationsfeindlich“ bezeichnet habe. Gleichzeitig setze die Stadt auf die Zusammenarbeit mit dem VIKZ, was durch fast alle Parteien kritisch gesehen werde. Da die VIKZ die Vorwürfe bestreite, sei ein objektives Meinungsbild nötig. Gleichzeitig soll auch über die Links-Partei und das Wahlbündnis AUF-Herten berichtet werden.

