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„Kandidat ist Glücksfall für den Wahlkreis“

Dorsten (om). Die CDU nominiert JU-Landeschef Sven Volmering als Bundestagskandidaten für Bottrop, Dorsten und Gladbeck (Wahlkreis 126). Das gaben auf einer Pressekonferenz am Freitagmorgen die Vorsitzenden der drei CDU-Verbände Herrmann Hirschfelder (Bottrop), Tobias Stockhoff (Dorsten) und Jürgen Watenphul (Gladbeck) bekannt, die sich auf den gemeinsamen Kandidaten geeinigt haben. Auf einen externen Kandidaten setzen sie keinswegs als als Notlösung, wie Stockhoff betonte: „Sven Volmering ist ein Glücksfall für unseren Wahlkreis. Mit ihm haben wir endlich wieder eine Chance, einen CDU-Abgeordneten für unsere drei Städte im Deutschen Bundestag zu haben.“

Der 32-jährige Bocholter Sven Volmering ist Studienrat an einem Gymnasium in seiner bisherigen Heimatstadt und seit 2006 Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) in NRW. In dem Pressegespräch kündigte er an, dass er selbstverständlich in den Wahlkreis ziehen werde: „Und zwar definitiv noch vor dem Wahltermin im Herbst 2009.“

Ein eigener Kandidat aus den drei Städten hätte nur Außenseiterchancen gehabt, glaubt die CDU. „Mit Volmering, der auch die Spitzenkandidatur der JU NRW anstrebt und diese auch aller Voraussicht nach bekommen wird, sind die Chancen ausgesprochen gut, dass unsere Städte endlich wieder einen Ansprechpartner in Berlin bekommen“, so Stockhoff.

Dabei würde der Kandidat von seiner Herkunft gut in den Wahlkreis passen. „Er macht seit 1994 als Ratsmitglied Kommunalpolitik in Bocholt, einer Stadt, die von Größe und Struktur mit unseren Städten vergleichbar ist. Er kennt die Probleme um Kindergartengebühren, Integration und Strukturwandel“, meint auch der Dorstener CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd-Josef Schwane. Er und Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) begrüßen daher ausdrücklich die Kandidatur.

Der Kandidat kündigte an, dass er sich in den nächsten Wochen im Wahlkreis bekannt machen wolle. „Diese Region befindet sich mitten im Strukturwandel. Daher wird es eine Hauptaufgabe sein, für die Städte und deren Menschen in Berlin zu werben. Vermitteln und Türen öffnen, wird ebenfalls zu meinen Aufgaben gehören“, so Volmering. Sein Ziel sei es, den Wahlkreis direkt zu gewinnen. Das könne sogar klappen, wenn die CDU insgesamt gut abschneide und die Linkspartei der SPD viele Stimmen abjagen würde.

Am 6. Juni haben die Dorstener die Möglichkeit, den Kandidaten erstmalig kennen zu lernen. Um 19.15 Uhr findet in der Aula des Gymnasium Petrinum der Stadtparteitag der CDU Dorsten statt. Dort wird sich Volmering erstmalig vorstellen.

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