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UBP: Fragezeichen hinter hertenfonds

Herten (mc). Der Fraktionsvorsitzende der UBP-Fraktion, Tobias Köller, sieht viele Fragezeichen hinter der Neuauflage des hertenfonds „natürlich“. Zwar sei es gut und richtig, dass die Stadtwerke ihren Strombezug auf eine breite Basis stellen und Projekte mit erneuerbaren Energien förderten.

Köller weist darauf hin, dass im Aufsichtsrat immer die Auffassung vertreten worden sei, den hertenfonds langfristig auslaufen zu lassen, da die Finanzierbarkeit am Markt günstiger sei.

Für die UBP stelle sich die Frage, warum die Stadtwerke jetzt erneut mit so einem Projekt an den Markt gehen, wo die Zinsen deutlich unter fünf Prozent lägen. Auf diese Weise ergäben sich unter Berücksichtigung vieler Einzelposten Kapitalbeschaffungskosten von 6,5 Prozent, die damit deutlich über den Marktkosten liegen.

Die Frage liege nahe, ob sich die Stadtwerke durch Projekte wie die Sanierung der Willy-Brandt-Schule in eine Schieflage gebracht hätte, so dass Kredite nur noch schwer beschafft werden könnten.

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