
Haltern (rk). „Wir haben eine Rigole gebaut, das ist eine in einem tiefen Graben in Kiesbett eingebettete Rohrleitung. Damit wird das Oberflächenwasser von den Dächern und gepflasterten Flächen eingeleitet und dann dem Grundwasser wieder zugeführt“, erklärt Wolf von Elbwart, Geschäftsführer und 2. Vorsitzender vom Freibad Sythen.
Auf diese Art und Weise würden erhebliche Kosten bei der Oberflächenwasserbeseitigung eingespart. Bei 5.400 Quadratmetern Gesamtfläche einschließlich Parkplätze spare man bei 69 Cent pro Quadratmeter schon erheblich, die man sonst hätte zahlen müssen. „Der Materialaufwand betrug rund 35.000 Euro. Alles andere haben wir ehrenamtlich gemacht. In rund zehn Jahren haben wir das investierte Geld wieder rausgeholt.“
Im Einsatz waren kleine und große Bagger sowie eine Planierraupe. Die Gräben waren zwei Meter tief. „Das war eine schweinemäßige Arbeit. Das hätten wir nie schaffen können, wenn wir nicht die vielen treuen ehrenamtlichen Helfer gehabt hätten. Teilweise waren es 30 und mehr.“
Zurzeit hat das Freibad Sythen über 3.200 Mitglieder. Erfolgreich eröffnet wurde das Freibad am vergangenen Samstag, 10. Mai. Nähere Infos im Internet unter www.freibad-sythen.de.

