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Engagierte Menschen braucht die Stadt

Dorsten (om). Aufgrund der demografischen Entwicklung wachsen wir in eine Gesellschaft hinein mit dem größten gesamtgesellschaftlichen Hilfebedarf, wie es ihn nie zuvor in der Menschheitsgeschichte gab. Dem Seniorenbeirat kommt daher in Zukunft eine besondere Bedeutung zu, weiß die Stadtverwaltung. Daher ist es der Verwaltung ein großes Anliegen, engagierte Bürger zu gewinnen, die sich aktiv beteiligen und die Belange der Älteren einbringen.

Der Rat der Stadt Dorsten hat am 11. März die Neubildung des Seniorenbeirats als Interessenvertretung der älteren Bürger beschlossen. Unter anderem ist es Ziel, aus jedem Stadtteil einen Vertreter und Stellvertreter zu gewinnen, der die Belange der Älteren einbringt. Es wird damit eine Anregung der Senioren aus den Stadtteilgesprächen des letzten Jahres aufgegriffen, denn nur die Beteiligten vor Ort wissen „wo der Schuh drückt“. Sie wissen um die Sorgen und Nöte älterer Menschen, können Vorschläge, Ideen und Anregungen einbringen und somit Politik und Verwaltung unterstützen und beraten.

„Leider gab es insbesondere aus den Landgemeinden wenig Resonanz“, berichtet Pressesprecherin Lisa Bauckhorn: „Aus den Stadtteilen Altendorf-Ulfkotte, Deuten, Lembeck und Wulfen hat sich noch niemand gemeldet.“ Positiv seien dagegen die Reaktionen aus der Feldmark, Hardt/Östrich und ausHervest. Für diese Stadtteile gibt es mehrere Bewerber, so dass das Los entscheidet, wer den Stadtteil vertritt.

Die Verwaltung bittet daher erneut und eindringlich darum, dass sich kurzfristig interessierte Bürger, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, Deutsche oder EU-Bürger sind und mindestens seit drei Monaten in Dorsten den Hauptwohnsitz haben, melden: Tel. (02362) 66-4370 und 66-4251.

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