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Recklinghausen setzt auf frische Luft

RE (sl). Der Haupt-und Finanzausschuss (HuFa) der Stadt Recklinghausen hat einen Luftreinhalteplan beschlossen. Er ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenpaketes, mit dem sich die Luftverhältnisse im nördlichen Ruhrgebiet verbessern sollen und zu dem auch die Fahrverbote auf dem Wallring gehören (wir berichteten).

In dem Luftreinhalteplan verpflichtet sich die Stadt, dass die Verkehrsbetriebe künftig nur noch Fahrzeuge kaufen sollen, die den neuesten Abgasstandards entsprechen. Zudem will Recklinghausen Maßnahmen zur Verringerung des Autoverkehrs in der Stadt unterstützen.

Recklinghausen will auch prüfen, ob es sich künftig an der Aktion Ökoprofit beteiligt. Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kommune und Wirtschaft. Der Name ist Programm: Ökoprofit trägt dazu bei, die Umwelt zu entlasten und Kosten für Unternehmen zu senken. Das Konzept wurde in Graz entwickelt und im Rahmen der Münchener Agenda 21 erstmals in Deutschland umgesetzt. Die Erfolge haben nicht nur die Stadt München dazu bewegt, Ökoprofit fortzuführen – in ganz Deutschland haben Kommunen inzwischen die Idee aufgegriffen und umgesetzt.

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