FOTO: Mengedoht
RE (sl). Jetzt wird die Luft langsam dünn. Der Titel „Superstar 2008“ ist für die verbliebenen drei Kandidaten Thomas, Linda und Fady schon zum Greifen nah. Vorher allerdings wird es für die Halbfinalisten am heutigen Samstag noch einmal richtig hart: Zum ersten Mal müssen sie gleich drei Songs auf der Bühne präsentieren. Neben einem Nr.1-Hit und einem Song der legendären Beatles werden die drei Superstar-Anwärter auch ein Lied singen, das sie einer speziellen Person widmen.
Thomas Godoj will heute mit „In the Shadows“ von The Rasmus, „Let it be“ von den Beatles und „Easy“ von Faith No More das Finale erreichen. Sicher, auch mit diesen Stücken geht er nicht das von Dieter Bohlen geforderte Risiko ein – aber Bohlen ist der Letzte, der so etwas forden darf, baut doch seine Karriere auf immer der gleichen Art von Stücken auf. Ein künstlerisches Risiko ist Bohlen noch nie eingegangen – obwohl er es sich finanziell leisten könnte.
Obwohl Thomas Godoj noch nicht im Finale ist, wird in Recklinghausen schon an Finalparies gearbeitet: Die Recklinghäuser Agentur Odesign will eine „familiäre“ Public-Viewing-Party für bis zu 300 Besucher veranstalten. Zu diesem Zweck wurde die Tanzschule Thiel in Recklinghausen angemietet, um den Besuchern auf der Großbildleinwand die Live-Show von DSDS zu zeigen. In den Pausen soll ein umfangreiches Rahmenprogramm mit DJs, Liveschaltungen nach Köln sowie großer Verlosung für Unterhaltung sorgen.
„Sicherlich gibt es zahlreiche Partys zum Finale und eine ganz große in der Vestlandhalle. Eltern sind an uns herangetreten und haben nach Veranstaltungen gefragt, die nicht diese Dimensionen von bis zu 3.000 Besuchern haben oder in einer Kneipe stattfinden“, erklärt Kelch, der Inhaber der Recklinghäuser Agentur Odesign. „Zudem herrscht bei uns absolutes Rauchverbot – auch dies war ein Wunsch besorgter Eltern!“

