Diese Infracor-Kollegen sind seit 45 Jahren am Standort Marl tätig.Marl. Christoph Engels fackelte nicht lange rum: Für seine Jonglage mit Grapefruit, Schlangengurke und Kettensäge benötigte er dringend die Unterstützung des Publikums – Gernot, Kollege der Infracor Umweltschutzbetriebe, und Dieter vom Engineering sprangen bereitwillig ein. Mit Trommelwirbeln und Begeisterungsrufen „Jaaa!! Genau!! Das wollen wir sehen!“ sowie dem einen oder anderen Fackel(zu)wurf fürs brenzlige Artistikspiel auf dem Einrad rückten die beiden Chemiepark-Kollegen – sehr zur Freude der übrigen Gäste – ein ums andere Mal ins Rampenlicht. In der Marler Vesthalle ließen sich am ersten Juni-Wochenende gut 500 Jubilare aus dem Chemiepark für ihre 25-, 40- und 45-jährige Betriebszugehörigkeit kräftig feiern.
Infracor-Personalleiter Randolf Bursian betonte in seiner Begrüßungsrede die besondere Bedeutung von erfahrenen Mitarbeitern für die Unternehmen: „Sie verfügen über großes Know-how, fühlen sich dem Unternehmen besonders verbunden und stehen für Kontinuität, Loyalität und Verlässlichkeit.“ Auch der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Gemeinschaftsbetriebs, Andreas Reichelt, dankte allen Jubilaren für ihren langjährigen Einsatz und ihre hohe Leistungsbereitschaft – insbesondere für ihr herausragendes Engagement im vergangenen (Krisen-)Jahr.
Dann ging´s rund: Die Showtime-Company ließ mit ihrer musikalischen Zeitreise (von Paul Anka über ABBA, Neue Deutsche Welle bis Lena) Erinnerungen aufleben. Die Goldjungs von LaMetta beeindruckten mit ihrer Kraftakrobatik nicht nur die weiblichen Gäste. Christoph Engels, der Draufgänger mit Kettensäge und Einrad, überraschte mit viel Improvisationstalent das Publikum.Keine Überraschung hingegen bot das üppige Buffet von Hüls Service. Die Jubilare samt ihrer Begleitungen konnten an den großzügigen Schlemmstationen aus vielerlei Spezialitäten wählen: Der besondere Clou in diesem Jahr war der Crèpe-Stand, an dem sowohl deftige als auch süße Spezialitäten auf kleinen Pfannküchlein verteilt wurden.

