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Im Industriepark wird Asphalt gemischt

Marl/Dorsten. Diese Industrieansiedlung wärmt das Herz des Autofahrers: Im Industriepark Dorsten-Marl baut die Deutsche Asphalt GmbH ein neues Mischwerk, um damit im Umkreis von 25 bis 50 Kilometer Straßen zu bauen und zu erneuern. Spätestens im September ist Produktionsstart. Investiert werden 7.5 Millionen Euro, es entstehen 36 neue Arbeitsplätze.

Bei der Vorstellung des Projektes, dessen Bau auf der Marler Seite des Industrieparks bereits begonnen hat, bot Marls Bürgermeister Werner Arndt mehrfach städtische Straßen als Referenzstrecken an. Wohl wissend, wie schlecht es um die Wege in beiden Städten bestellt ist.

Das Unternehmen hat aber Größeres im Sinn, nämlich das gesamte nördliche Ruhrgebiet. Hier ist die Deutsche Asphalt, eine Tochtergesellschaft der international agierenden Strabag (76.000 Mitarbeiter) noch nicht vertreten. Die Nähe zum Verwendungsort des Asphaltes aber ist nötig, da er nur heiß verarbeitet werden kann.

Im Industriepark werden auf 3,5 Hektar neben einer 20 Meter hohen Mischanlage 14 Lagerboxen, ein Platz für die Aufbereitung des Ausbau-Asphaltes sowie weitere Hallen als Zwischenlager errichtet.

Produziert wird nach Bedarf. Also in den vier Wintermonaten (fast) gar nicht, beim Autobahnbau können bis zu 3000 Tonnen zwischengelagert werden. Im Extremfall darf rund um die Uhr gearbeitet werden und es sind Tagesleistungen bis zu 2500 Tonnen möglich.

Die Energie liefern Braunkohlestaub und Heizöl, eine Expansion ist nicht eingeplant. Die 36 Arbeitsplätze sind in erster Linie niedrigschwellig, es gibt auch einen Ausbildungsplatz (Asphaltmechatroniker).

Großes Lob gab es von Strabag-Vorstandsmitglied Ulrich Steinert für die beiden Städte: „Wir sind froh, dass es Industriestandorte gibt, die auch echte Industrie akzeptieren.“

Marls Bürgermeister Werner Arndt und der Geschäftsführer der Dorstener Wirtschaftsförderungsgesellschaft Windor, Günter Aleff, kündigten an, es werde noch mehrere so erfreuliche Termine in diesem Jahr geben.

Der Industriepark ist bereits zu 70 Prozent verkauft, 140 Millionen Euro sind investiert worden.

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