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Spielplatzunfall: Nicht richtig kontrolliert?

Datteln. Das tödliche Unglück ist bereits 17 Monate her und noch immer nicht ist geklärt, wer daran Schuld hat: Im Mai 2013 kam eine 18-jährige Waltroperin auf einem Spielplatz in Datteln ums Leben, als ein hölzernes Spielgerät zusammenbrach und sie erschlug (das Sonntagsblatt berichtete). Der Holzpfosten einer Schaukel war unterhalb der Grasnarbe gebrochen. Deshalb war das morsche Holz möglicherweise nicht erkannt worden.

Es gab bereits ein entlastendes Gutachten, doch ein neues Gutachten rückt die Stadtverwaltung Datteln in den Fokus. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Bochum besteht ein Anfangsverdacht wegen fahrlässiger Tötung gegen den zuständigen Spielplatzkontrolleur der Stadt Datteln.

Nach dem Gutachten des TÜV Rheinland soll er die Kontrolle des Spielgerätes unzureichend dokumentiert haben. Die Inspektionen hätten möglichweise auch in kürzeren Abständen erfolgen müssen.

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