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Schulsozialarbeit ist unverzichtbar

Marl. Die Schulsozialarbeit steht auf der Kippe: Wenn die Förderung des Bundes tatsächlich Ende dieses Jahres auslaufen sollte, steht die wichtige Aufgabe in Städten wie Marl vor dem Aus. Bürgermeister Werner Arndt hat jetzt einen eindringlichen Appell zum Erhalt der Schulsozialarbeit an Landes-und Bundesabgeordnete sowie an die Fraktionen gerichtet.

„Die Schulsozialarbeit ist unverzichtbar“, schreibt Arndt den Abgeordneten. „Wir müssen alles daran setzen, diese unentbehrlichen Dienste auch über 2014 hinaus zu fördern“. In Marl habe sich die Sozialarbeit in den vergangenen Jahren an sieben Schulen sehr bewährt. Unter anderem sei eine intensivere Lernförderung möglich geworden und Eltern hätten mehr Kontakt zur Schule und seien dadurch besser ansprechbar für Probleme der Kinder. Die Schulsozialarbeit zur Verbesserung der Bildung von Kindern und Jugendlichen sei aus sozial benachteiligten Familien nicht mehr wegzudenken.

Sollte die Finanzierung durch die Bundesregierung ausbleiben und keine Einigung erzielt werden, stünde diese wichtige Arbeit vor dem Aus. „Hinzu kommt“, so Arndt, „das viele Kommunen dem Stärkungspakt unterstellt sind und der Griff in den eigenen Geldbeutel von vornherein ausgeschlossen ist.“

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