Vest. Die Weihnachtszeit rückt näher, doch häufig landen Weihnachtsbäume nicht wie vorgesehen im heimischen Wohnzimmer, sondern auf den Straßen. Auch beim Christbaum-Transport ist einiges zu beachten:
Weihnachtsbäume müssen beim Transport gesichert werden. Zur Befestigung sollten handelsübliche Spanngurte verwandt werden. Nehmen Sie sich die Zeit und fixieren Sie den Baum wirksam und sorgfältig.
Wird der Baum auf dem Fahrzeug transportiert, sollte die Baumspitze nach hinten zeigen und das abgesägte Endes des Stammes nach vorn. So kann der Fahrtwind nicht unter die Äste greifen und diese abreißen oder den Baum möglicherweise anheben und loswehen.
Wird der Baum auf der Ladefläche eines Kombis oder im Kofferraum transportiert, muss er auch hier gegen Verrutschen und Herausfallen gesichert werden. Ragt der Baum einen Meter und mehr nach hinten über die Fahrzeugkante hinaus, muss er mit einer roten Fahne und in der Dunkelheit mit einer Beleuchtungseinrichtung gekennzeichnet werden.
Nach vorne darf der Baum auf einem PKW nicht über die Fahrzeugumrisse hinausragen.
Ein nicht ordnungsgemäß gesicherter Weihnachtsbaum kann bei einer Notbremsung schnell über die Motorhaube nach vorne hinausschießen und zu einer Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden.
Ein Spanngurt kostet im Baumarkt fünf Euro; eine fehlende rote Fahne 25 Euro Verwarnungsgeld und ein verloren gegangener Weihnachtsbaum kann sich um bis zu 60 Euro verteuern, nämlich dem Bußgeld und den drei Punkten im Verkehrszentralregister.

