
Bild: Pascal Glogowski (17) ist von den USA begeistert.
Marl. Eines haben junge Entdecker von fremden Ländern gemeinsam: Fernweh. Die Erfahrungen, die sie machen, sind jedoch so unterschiedlich wie die Länder und Kulturen, in die es junge Menschen zieht. Das bestätigen auch die sechs Stipendiaten, die im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Hüls AG-Stiftung im Ausland gelernt und gelebt haben. Im Jahrespressegespräch der Stiftung schilderten drei Jugendliche jetzt, warum sie das „Abenteuer“ eines Studienaufenthaltes gewagt haben.
„Das war bisher die beste Zeit in meinem Leben“, erinnert sich Antonia Krakau an ihren Aufenthalt in Australien. Sechs Monate lebte sie in Burleigh Heads und besuchte die Miami State High School an der „Goldenen Küste“ von Queensland. Schon im Vorfeld ist ihr die Entscheidung für das Land der Kängurus nicht schwer gefallen: „Ich war schon immer von der einzigartigen Kultur, den Aborigines und den Tieren dort fasziniert“, gibt sie zu.
Auch vom australischen Schulsystem ist Antonia Krakau positiv überrascht: „Die Schulwoche besteht lediglich aus sechs Unterrichtsfächern, von denen vier frei gewählt werden können“, berichtet die Schülerin des Albert-Schweizer-Geschwister-Scholl-Gymnasiums. „Das hat viel mehr Spaß gemacht, weil's intensiver war“.
Auch Lena Viergutz (17) vom Albert-Schweitzer-Gymnasium und Pascal Glogowski (17) vom Gymnasium im Loekamp, die jeweils ein Jahr in Phoenix in den USA und Südschweden waren, hat der Auslandaufenthalt viele neue positive Erfahrungen gebracht. Beide können sich gut vorstellen, später als Studenten ein Semester im Aus-land zu verbringen.
Insgesamt hat die Hüls AG – Stiftung im vergangenen Förderzeitraum sechs Stipendiaten bezuschusst. Die Stiftung fördert Jugendliche und junge Erwachsene, die sich im Ausland weiterbilden wollen. „Wir fördern aber keine Rucksack-Touristen“, hebt Dr. Hansfriedrich Sage, Geschäftsführer der Stiftung, hervor.
Informationen rund um die Förderungsmöglichkeiten gibt Dr. Sage unter 02365-66632.

