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Zur Finissage ein Gespräch

Marl. Als Finissage der aktuellen Ausstellungen von Gnichwitz/Moors („Skulpturen aus Privatbesitz“), Pelzer („Waiting with Fruits“) und Kämmerling/Weber („This is tomorrow“) findet am Sonntag, 8. September, im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl um 15 Uhr ein Podiumsgespräch über die Gegenwart und Zukunft von Ausstellungen und ihren Orten statt. Ausgangspunkt der Diskussion über die zeitgenössische Ausstellungspraxis und Museumsarchitektur ist die Installation „This is tomorrow“ von Jan Kämmerling und Jan Weber im Untergeschoss des Museums. Der Düsseldorfer Künstler Kämmerling und der ebenfalls aus der Landeshauptstadt stammende Architekt Weber beschäftigen sich seit längerem mit filigraner Pavillon-Architektur und waren sofort fasziniert von der Innen- und Außenraum verbindenden Architektur des Marler Glaskastens.

Ihre These: Das Marler Skulpturenmuseum, das nicht gerade dem Ideal des „White Cube“ mit den rein weißen Ausstellungsräumen folgt, könnte vielleicht ein Beispiel für die Architektur künftiger Museen sein. Mit dem Publikum diskutieren werden: Jan Kämmerling, bildender Künstler aus Düsseldorf; Karsten Weber, freier Architekt und Ausstellungspraktiker aus Düsseldorf; Julia Bünnagel, bildende Künstlerin aus Köln; Markus Heinzelmann, Direktor des Museum Morsbroich in Leverkusen; Carl Friedrich Schroer, freier Kunstkritiker und Gründer von eiskellerberg TV aus Düsseldorf sowie Georg Elben, Direktor des Skulpturenmuseum Glaskasten Marl.

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