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„Stoff“ aus eigenen Plantagen

Dorsten/Essen. Zwei Dorstener (37 und 38 Jahre) und ein 27-jähriger Niederländer stehen ab Montag vor dem Landgericht Essen. Ihnen wird unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworden. Insgesamt geht es zwischen August 2010 und Mai 2012 um 38 Kilo Drogen.

Die beiden Dorstener Angeklagten handelten seit spätestens Anfang 2010 mit Marihuana. Sie lernten den Niederländer kennen und bezogen zunächst bis Sommer 2010 kleine Mengen Marihuana zum Weiterverkauf.

Im August 2010 hatte sich der Niederländer entschlossen, selbst Marihuana in größeren Mengen anzubauen. In einem Waldstück in der Nähe seiner Wohnung baute er ab August 2010 eine sogenannte „Outdoor-Plantage“ auf, aus der er bis Ende 2011 mindestens zwei Ernten hervorbrachte. Im Oktober 2011 begann er damit, eine sogenannte „Indoor-Plantage“ zu bauen. Diese befand sich in einer Scheune, die direkt neben dem Wohnhaus des Angeklagten lag. So die Anklage.

Die Angeklagten Kai Egon B. und Hendrik H. aus Dorsten hatten sich bereits im August 2010 bereit erklärt, größere Mengen Marihuana von W. anzukaufen und in Dorsten und Umgebung weiterzuverkaufen W. führte das Rauschgift in die Bundesrepublik ein und verkaufte es an die Angeklagten B. und H. Die beiden hatten noch einen weiteren Lieferanten von Marihuana in den Niederlanden.

Die Staatsanwaltschaft geht insgesamt von 16 Tathandlungen in wechselnder Beteiligung aus.

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