Auch Krankenhäuser sollen beliefert werden.
Vest. Sind Marl und Dorsten auf dem Weg zum Titel „Bad“? Das Wasser, das demnächst tief unter dem Industriepark Dorsten-Marl gefördert wird, habe eine „fantastische Qualität“, lobt Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst.
Das Wasser solle als „Heilmittel“ auf den Markt gebracht werden, es gebe Gespräche mit den Krankenhäusern in beiden Städten, um das Wasser dort einzusetzen. Allerdings wird der Markenname „Stiftsquelle“ nicht geändert. Man wolle aber weitere Produktlinien aufstellen.
Noch wird das Wasser aber nicht vertrieben – der Getränkevertrieb Spielmann muss erst noch einen Bauantrag stellen, bevor er von Essen nach Dorsten umzieht.
Die jüngste Ansiedlung, es ist die 13. im gemeinsamen Industriegebiet der beiden Städte, macht die Beteiligten höchst zufrieden. Fünf Flächen sind noch frei, für zwei steht die Vermarktung bevor.
In der Nähe des Hafens gibt es 2,5 Hektar für „Industriemontage“. Man sei „in sehr guten Gesprächen“. Auf Marler Gebiet seien die Gespräche für ein Elektonik-Recycling eines skandinavischen Unternehmens „sehr weit“. Auf einer weiteren Fläche interessiere sich ein süddeutsches Unternehmen für ein Kunststoff-Recycling. Und dann ist da noch eine elf Hektar große Fläche, bestens geeignet für ein Logistik-Unternehmen. Nicht zuletzt wegen des unmittelbar nebenan liegenden Postfrachtzentrums. Es gebe schon einen Interessenten, der sich entschieden habe, im Ruhrgebiet zu bauen und der eine rund 60.000 qm große Halle bauen will.
Im Gegenzug gibt es eine Zufahrt zur B225 (Recklinghäuser Straße) und zwei Ampelanlagen für die Zufahrt/Abfahrt zur A52. Gebaut wird, wenn die Ansiedlungsverträge unterschrieben sind.

