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Vergleich soll neuen Weg öffnen

Dorsten. Mit einem Vergleich endet eine 35 Jahre währende Zusammenarbeit zwischen einer Erzieherin und ihrem Arbeitgeber, der evangelischen Kirchengemeinde Dorsten. Bis zum Jahreende bekommt die Klägerin ihre Bezüge weiter bezahlt, ist aber vom Dienst freigestellt und hat die Möglichkeit, sich beruflich neu zu orientieren.

Stresssituationen, unterschiedliche Vorstellungen und schließlich eine genervte Beziehung – das endete in einer fristlosen Kündigung zum 1. Dezember 2011 (das Sonntagsblatt berichtete). Zur völligen Überraschung der Mitarbeiterin, die sich dagegen vor dem Arbeitsgericht Herne wehrte. Der Gütetermin Anfang des Jahres scheiterte, weil die Erzieherin bis zum Eintritt ihrer Rente so abgefunden werden wollte, dass sie ohne finanzielle Einbuße darstehe. Das konnte ihre Arbeitgeber nicht erfüllen, weil er sich dazu finanziell nicht in der Lage sah.

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