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200 Wohnungen nach Bombenfund evakuiert

Castrop-Rauxel. Bei Ausschachtungsarbeiten mit einem Bagger im Garten eines Einfamilienhauses in Castrop-Rauxel, Westerkampstraße, tauchte plötzlich eine 5-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg auf. Zündfähig und hoch gefährlich.

Am Samstag, den 2. Juli, gegen 12.30 Uhr, stieß der Bagger auf das Relikt aus dem 2. Weltkrieg. Die Bombe befand sich in einer Tiefe von cirka 1,5 Meter. Sie war nach Auskunft der Fachleute zündfähig und relativ unversehrt, eine zeitnahe Entschärfung unumgänglich.

Es mussten etwa 200 Haushalte im Gefahrenbereich von 250 Meter evakuiert werden. Die Personen wurden durch Feuerwehr und THW in der Lambertuskirche in Henrichenburg untergebracht. Zahlreiche gehbehinderte bzw. bettlägerige Personen wurden durch die Feuerwehr versorgt. Der betroffene Ortsbereich wurde weiträumig geräumt und abgesperrt.
Die Vollsperrung erfolgte gegen 17.30 Uhr, die Evakuierungsmaßnahmen konnten gegen 18.38 Uhr abgeschlossen werden. Um 19.13 Uhr waren die Maßnahmen beendet.

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