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Ein Stadtteil zeigt seine Möglichkeiten

Marl. Ein Stadtteil ist im Umbruch: Hüls-Süd, dessen Sozialstrukturen in eine Schieflage geraten waren, stellt sich neu auf: Moderne Neubauten, ein umfangreiches Aktionsprogramm. Am morgigen Sonntag, 3. Juli, wird ab 14 Uhr der „Markt der Möglichkeiten“ wieder zeigen, was es alles in Hüls-Süd gibt.

55 Gruppen, Initiativen, Parteien, Vereine und Kirchengemeinden beteiligen sich – Rekord für die Veranstaltung vor der Ladenzeile an der Max-Reger-Straße, die zum siebten Mal stattfindet.

Stadtteilmanagerin Ramona Glodschei ist deshalb höchst zufrieden: „Ich habe nicht gedacht, dass wir das letzte Fest noch einmal steigern können.“ Doch Bedarf und Interesse ist auf beiden Seiten vorhanden: Die Canisius-Grundschule ist dabei und die Yunus-Emre-Moschee, das Freibad Hüls und der Kinderladen, die Psychologische Beratungsstelle und die Tagesmütter-Gruppe „Schnullerbande“, die Lesepaten und der Zirkus Fanferro vom Versöhnungszentrum. Auch die Westfälische Landesklinik lädt wieder zur Kletteraktion in die Bäume – das war im letzten Jahr ein Riesenspaß.

Zum letzten Mal wird die Veranstaltung in der „alten“ Umgebung stattfinden, im Herbst wird mit der Umgestaltung des Platzes und der angrenzenden Grünanlagen begonnen. Die Umbauarbeiten für die Ladenzeile sind in vollem Gange, die ersten Eröffnungen sind für den Sommer angesagt.

Am Neuma-Laden steht die Bühne, auf dem unter anderem der Kinderchor Canisiusspatzen und die Bauchtanzgruppe der ev. Familienbildungsstätte auftreten, wo es Jazz Dance gibt es, Rap, die Cheerleaders des Baseballvereins Slydogs und das „Rope Skipping“ der DJK Lenkerbeck („Seilchenspringen“ wäre keine angemessene Übersetzung).

Natürlich gibt es wieder Essen und Trinken von türkischer Wurst bis zum Obstsalat, von Kinderbrause bis zum Kekslolly, von Kaffee bis zu arabischen Spezialitäten.

Neue Nachbarn hat der Markt der Möglichkeiten auch schon bekommen. In der Neuma-Siedlung (die die früheren Hochhäuser ersetzt) sind bereits 30 Wohnungen belegt, drei Dutzend weitere werden im August fertig. Gebaut werden insgesamt 104 Wohnungen.

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