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Alles liebe zum Muttertag

„Ehret die Mutter“ – so pathetisch wurde vor fast 90 Jahren erstmals für den Muttertag geworben. Die liebevolle Umarmung, der dicke selbstgepflückte Blumenstrauß, das kleine Mitbringsel – sie sollen heute ein Zeichen von Dankbarkeit sein. Freundliche Hilfestellung leistet seit 1949 der Handel (an diesem Tag dürfen seit 1949 die Blumengeschäfte geöffnet sein). In Amerika ist man schon ein Stück weiter, dort werden die finanziellen Aufwendungen für den Muttertag nur noch durch Weihnachten übertroffen. Der Trend geht weg von den Blumen und hin zu den Sachgeschenken. Eine Entwicklung, die in den USA die Begründerin Anna Marie Jarvis heftig kritisierte. Ob sich der Ausdruck von Liebe nur mit dicken Geschenken beweisen lässt?

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