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BM Werner freut sich über positives Signal

Datteln. Als positives Signal wertet Bürgermeister Wolfgang Werner die Antwort von Hannelore Kraft auf sein Anschreiben, in dem er die Ministerpräsidentin auf die wichtigen Projekte und drängenden Probleme der Stadt Datteln hinweist: „Die Ministerpräsidentin gibt uns nicht nur Rückendeckung für wichtige Projekte, sondern sichert uns auch weitere Unterstützung zu“, kommentiert Werner die Antwort aus Düsseldorf.

Die Ministerpräsidentin erkennt in ihrem Schreiben sehr wohl an, dass das geplante Industriegebiet newPark eine „besondere wirtschaftliche Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region“ hat. Deshalb freut sich Bürgermeister Wolfgang Werner auch darüber, dass Kraft zusichert, das Projekt „weiter intensiv“ zu begleiten.

Eine gute Nachricht für Datteln ist es außerdem, dass die B 474 n in den „vordringlichen Bedarf“ aufgenommen worden ist. Das Verkehrsministerium geht laut Kraft darüber hinaus davon aus, „dass nach Abschluss des derzeit durchgeführten Planergänzungsverfahrens die Gerichtsentscheidungen zugunsten der vorliegenden Planung fallen werden.“

Für die Entwicklung der Dattelner Finanzen ist es von großer Bedeutung, dass die Ministerpräsidentin die schwierige Situation der Stadt nachvollziehen kann und Unterstützung zusichert: „Wir werden uns weiter nach Kräften darum bemühen, tragfähige Voraussetzungen für eine in Zukunft wieder stabilere Finanzlage in den Städten und Gemeinden zu schaffen.“ Wozu allerdings – so die Ministerpräsidentin – auch der Bund seiner Verantwortung gerecht werden müsse.

Weniger eindeutig bleibt Kraft beim Thema Kraftwerk: „Im Zuge der anstehenden Planungsverfahren wird sich erweisen müssen, ob das Kraftwerk an dieser Stelle einen tragfähigen Standort hat.“ Bürgermeister Wolfgang Werner hatte sich ein klareres Bekenntnis für Datteln als Kraftwerksstandort gewünscht.

„Sehr schade“ findet es Bürgermeister Wolfgang Werner, dass die Ministerpräsidentin nicht auf seine Einladung eingegangen ist, Datteln zu besuchen: „Schauen Sie sich die drängenden und dringenden Projekte in unserer Stadt an. Denn über das, was man aus persönlicher Anschauung kennt, lässt sich am besten sprechen“, hatte Werner an Kraft geschrieben.

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