Bürgermeister Lambert Lütkenhorst hat seine Zukunft geplant. Bis 2015 läuft seine Amtszeit, so lange will er weiter machen, kündigte der 62-Jährige an. Im Januar 2010 war bei ihm Magenkrebs diagnostiziert worden. Nach Operation und Chemotherapie hatte er seine Amtsgeschäfte fortgesetzt.
Die ersten Opfer der Ausspäh-Attacke sind identifiziert, sagt die Polizei. Ein 49-jähriger Marler Schiedsrichter soll mit einer versteckten Kamera Duschräume in Sporthallen beobachtet haben (das Sonntagsblatt berichtete). In einigen Wochen will die Polizei die Akten schließen und dem Staatsanwalt übergeben.
Marie (21-mal) und Leon (10) waren die beliebtesten Namen des Jahres 2010, so das Standesamt Dorsten. Marie konnte somit den Spitzenplatz behaupten, Luca war drei Jahre lang auf Platz 1. 539 Geburten hatte das Dorstener Standesamt beurkundet (624 im Jahr 2009), 341 Kinder bekamen einen Vornamen, nur ein Kind mehr als drei.
Für zwei Spielplätze an der Wachtel-und der Lindenfelder Straße gibt es kleinere Verbesserungen. 25.000 bzw. 45.000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Die Pläne gibt es auch im Internet zu sehen (www.dorsten.de)
Zwischen dem 10. und 14. Januar nimmt der Entsorgungsbetrieb die Weihnachtsbäume mit der dann üblichen Abfuhr mit. Wer seinen Baum länger behalten will, kann ihn später kostenlos zum Entsorgungsbetrieb bringen.
Hauptredner des diesjährigen Wirtschaftsgespräches der Stadt Dorsten wird der Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe Bodo Hombach sein. Die Veranstaltung findet am 2. März statt.
Einen fatalen Geld-Kreislauf beklagt die Dorstener CDU: Höhere Zuweisungen an die Städte (die hohe Soziallasten zu tragen haben), werden durch niedrigere Zahlungen an den Kreis kompensiert. Doch der Kreis holt sich das fehlende Geld über die Kreisumlage wieder von den Städten zurück.
Seit zweieinhalb Jahrzehnten spielte hier die Musik, jetzt ist Schluss. „Pop-Shop“, der Plattenladen im Schatten des Kirchturms von St. Agatha, hat dem Zeitgeist nachgegeben. Einst wurden im dem früheren Fleischergeschäft Platten verkauft, 1991 übernahm Jochen Brinks den Laden, jetzt wird Musik meist im Internet gekauft. Ein Laden wird dafür nicht gebraucht.
Mit 420.000 Euro finanziert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe dreie Jahre lang eine zweite wissenschaftliche Vollzeitstelle im Jüdischen Museum. Thema des Projektes: „Heimatkunde“.
Das Jugendparlament hat seine Arbeit aufgenommen und traf sich zur konstituierenden Sitzung im Ratssaal. 113 Kandidaten hatten sich an den weiterführenden Schulen zur Wahl gestellt, 21 Delegierte (und ebenso viele Stellvertreter) gibt es jetzt. Eindrucksvoll ist die Wahlbeteiligung der 7034 Schüler: Sie lag bei 76 Prozent.

