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Feuerwehrleute wollen nicht in Haft

Dorsten/Essen. Den Verteidigern ist es zu viel, dem Staatsanwalt zu wenig: Noch einmal geht es vor dem Landgericht Essen um die beiden Wulfener Feuerwehrmänner (19 und 20 Jahre alt), die seit Weihnachten 2008 insgesamt 37 Brände gelegt hatten.

Scheunen, Müllcontainer, eine Sporthalle und das Heimatmuseum Lembeck, ein leeres Hotel und eine Tiefgarage waren dabei. Dafür verurteilte das Jugendschöffengericht sie zu 34 Monaten Haft, der Staatsanwalt hatte 44 Monate gefordert. Verteidiger wie Staatsanwalt gingen in Berufung.

Ziel der einen Seite: Ein Urteil unter zwei Jahre, damit eine Bewährung ausgesprochen werden kann. Die beiden hätten sich entschuldigt, eine Therapie gemacht und müssten noch 300.000 Euro Schaden abzahlen.

Der Staatsanwalt zeigte nur wenig Entgegenkommen: Wenn die Verteidigung die Berufung zurück nehme, dann werde er auch sein Ziel einer höheren Bestrafung nicht weiter verfolgen. Ansonsten sehe er noch erheblichen Erziehungsbedarf.

Am 16. Februar 2011 gibt es einen neuen Prozess. Dort werden die Psychologen gehört, von denen sich die Angeklagten behandeln lassen.

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