
Dorsten. Verzweifelte Suche nach einem im Eis eingebrochenen Kind. Am Freitagmittag hatte ein Passant ein unverschlossenes Kinderfahrrad neben einer Eisfläche gefunden in der ein Loch Schlimmes befürchten ließ. Polizei und Feuerwehr starteten eine groß angelegte Suche.

Sofort nachdem der aufmerksame Passant auf der Dorstener Polizeiwache seine Beobachtung mitgeteilt hatte, starteten Polizei und Feuerwehr die Suchaktion. Taucher in Schutzanzügen und Feuerwehrmänner in Watthosen durchsuchten den Wallgraben der Dorstener Innenstadt. Das Gewässer ist hier rund einen Meter tief und trägt bereits eine dickere Eisschicht.
An den Wasserzuläufen gibt es aber auch dünneres Eis und eisfreie Stellen. Mit Äxten und Einreißhaken rissen die Rettungskräfte das Eis auf um nach dem vermeintlich eingebrochenen Kind zu suchen. Nach gut einer Stunde wurde der Einsatz ergebnislos angebrochen. „Nachdem wir das betroffene Gebiet durchsucht haben gehen wir davon aus, dass kein Kind eingebrochen ist“, so der Polizeieinsatzleiter. „Trotzdem möchten wir dringend davor warnen Eisflächen zu betreten. Die Gefahr, dass das Eis nicht trägt, ist einfach zu groß“.
Fotos: Bludau

