Werbe hier
Veröffentlicht in

42 Meter lang und 58 Tonnen schwer

Recklinghausen. Es ist soweit: Spaziergänger an der Emscher oder Besucher des Strommuseums müssen nicht mehr über die Bochumer Straße, wenn sie zum jeweils anderen Ziel wollen. Im Süden der Stadthafen Recklinghausen, im Norden das Museum Strom und Leben von der RWE Rheinland Westfalen Netz AG. Zwei Orte, an denen das Leben pulsiert. Zwei Orte aber auch, die bislang durch die Emscher voneinander getrennt wurden. Gemeinsam haben die Emschergenossenschaft, die Stadt Recklinghausen und RWE eine neue Radfahrer-und Fußgängerbrücke über die Emscher gebaut. Durch dieses Bauwerk – das zu 80 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wurde – rücken nicht nur Stadthafen und Museum näher zueinander, auch die Emscher wird für die Bürger erlebbar.

Feierlich weihten Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder und Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, die neue Emscher-Brücke am Stadthafen Recklinghausen ein.

Die Brücke wird fortan nicht nur den Nutzern des Fahrradweges an der Emscher dienen, sondern auch den vielen Fußgängern. Für sie werden Emscher und Emscher-Insel nun ganz besonders erlebbar: Ein eigens errichteter Emscher-Balkon mit Sitzgelegenheit lädt – fernab vom Verkehrslärm und Trubel der Bochumer Straße – zum Verweilen ein. Besonders schön wird es hier, wenn die naturnahe Umgestaltung des Flusses abgeschlossen ist. Ab 2017 führt die Emscher wieder sauberes Wasser, bis 2020 werden auch die Ufer ökologisch umgebaut. Es entsteht das Neue Emschertal.

Die neue Emscher-Brücke schafft eine direkte und behindertengerechte Verbindung des Stadthafens, der Emscherinsel und des Museums Strom und Leben zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Diese Entwicklung und Förderung von Sport, Freizeit und Tourismus an Emscher und Rhein-Herne-Kanal ist ein übergeordnetes Ziel des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes zur „Umgestaltung des Recklinghäuser Stadthafens“ aus dem Masterplan „Recklinghausen ans Wasser“.

Die neue Emscher-Brücke ist 42 Meter lang und 58 Tonnen schwer. Die Stahlkonstruktion wurde komplett in einer Halle in Duisburg gefertigt und per Schwertransport nach Recklinghausen geliefert. Dort wurde sie am 25. Juli eingehoben – und das völlig problemlos: Binnen einer Stunde hing die Brücke über der Emscher.

Für die vielen Spaziergänger und Fahrradfahrer wird der von der Emschergenossenschaft neu gestaltete Museumsgarten im Frühjahr ein beliebter Treffpunkt sein. Schon jetzt starten zahlreiche Radfahrer ganz in der Nähe auch zu den vom Museum organisierten Touren. RWE unterstützt diese Entwicklung nun mit einer Ladesäule für E-Bikes – der ersten in Recklinghausen. Weitere Ladesäulen für die elektrisch unterstützten Fahrräder sind in der Emscherregion als Teil eines flächendeckenden Netzes geplant. An der Station können Elektrofahrräder bei jedem Wetter während der Öffnungszeiten des Museums aufgeladen werden. Nun sind das Museum und das Neue Emschertal auch ein interessantes Ziel für Tagestouren mit E-Bikes!

Werbe hier